»  Vorteile eines Holzhauses

Langlebigkeit

  • Nach 1985 erstellte Holzhäuser unterscheiden sich qualitativ nicht von konventionellen Gebäuden. Die Gesamtnutzungsdauer von diesen Holzhäusern liegt bei 80 Jahren.
  • Die technische Lebensdauer kann bei normaler Instandhaltung weit über 100 Jahre, wenn nicht gar mehrere 100 Jahre betragen.
  • Diese Zahlen belegen und übertreffen viele Holzhäuser weltweit, die teilweise sogar schon bis zu 600 Jahre alt sind!
  • Wichtig ist ein regelmäßiger Anstrich der äußeren Holzbalken alle 5-10 Jahre. Dann behält das Holz seine ästhetischen Eigenschaften über seine gesamte Lebensdauer.

langlebigkeit

Wohnklima
raumklima

  • Holz hat nachweislich die besondere Fähigkeit überschüssige Feuchtigkeit in Räumen aufzunehmen, vorrübergehend zu speichern und später regulierend wieder abzugeben. Das erzeugt für Mensch und Tier ein wohltuendes Raumklima.
  • Bedingt durch die warme Oberflächentemperatur, empfindet man eine angenehme Austrahlung durch das Holz. Als zusätzlichen Effekt spart man Energie ein, da man sich auch bei 2-3 Grad Celsius niedrigeren Raumtemperaturen immer noch sehr wohlfühlt.
  • Der Harzgehalt im Holz hat eine Elektrosmog reduzierende Wirkung. Das sollte bei Wlan- und Handygeräten berücksichtigt werden, da dies geringfügige Auswirkungen auf die Empfangs- und Sendeleistung hat.

Gesundheit
Gesundheit

Der Slogan „Gesundes Wohnen mit Holz” ist nun auch wissenschaftlich belegt. Es wurde nachgewiesen, dass der Stresspegel in Räumen aus Massivholz deutlich niedriger ist. Das Herz schlägt hier einfach ruhiger, da die Luft mehr negativ geladene Ionen enthalt, was sich auf die Herzfrequenz auswirkt. Ruhiges Wohnen ist eben auch Gesundes Wohnen.

Bei einer im Haushalt üblichen Belastung mit Bakterien hat Holz ein ähnliches, teilweise sogar besseres antibakterielles Verhalten wie Kunststoff, Glas oder Stahl. Die zur Verfügung stehende Feuchtigkeit spielt eine bedeutende Rolle. Je weniger Wasser bereitsteht, desto schneller sterben Bakterien ab; das heißt, je geringer die Holzfeuchte, umso schneller ist eine Bakterienreduktion zu verzeichnen.

Durch die Verwendung von natürlichen Baustoffen ist die Schadstoffbelastung in einem Holzhaus sehr gering. Dadurch wird das Wohnen für Allergiker deutlich angenehmer. Aber auch Asthmatiker profitieren von der selbstregulierenden Raumfeuchtigkeit in modernen Holzhäusern.

Energieeffizient
Energieausweis Grafik

  • Das Holz speichert Wärme viel länger als Stein, hält das Haus aber im Sommer trotzdem angenehm kühl. Im Winter kann dadurch die Wohntemperatur mit 2 Grad weniger geheizt werden, wodurch Energie eingespart werden kann.
  • Ein Holzhaus kann hinsichtlich Energieförderung alle KFW Stufen ohne Probleme erreichen, so dass KFW Förderung kein Fremdwort ist.

Umweltfreundlich

  • Umweltfreundlich bzw. ökologisch bauen bedeutet im allgemeinen, Baustoffe zu verwenden, die sowohl umweltverträglich gewonnen werden als auch biologisch abgebaut werden.
  • Der einzige, zudem natürlich entstehende und ständig nachwachsende Rohstoff, der ökologisches Bauen von Anfang an ermöglicht, ist Holz. Grundsätzlich gilt, den höchsten Energieverbrauch bei der Herstellung verursachen Metalle, dann folgen Kunststoffe, gebrannte Baustoffe (Ziegel), ungebrannte Baustoffe und zum Schluß erst Holz.
  • Zur Herstellung einer 22 mm starken, gehobelten Kieferdiele, z.B. als Bodenbelag werden ca. 4 kWh/m² benötigt, belegt man den Boden mit PVC-Bahnen, werden 60kWh/m² benötigt.

umweltfreundlich

Flexibel
flexibel

  • Es besteht jederzeit die Möglichkeit, die Wände durch eine Vorwand zu verändern und zum Beispiel zu fliesen oder auch zu tapezieren
  • Auch Kratzer sind einfacher zu behandeln, denn hier wird einfach mit einem nassen Tuch die Wand leicht quellen lassen und ggf. wieder beigeschliffen.
  • Verschmutzung kann man von der Blockbohle mit Holzseife oder einfach Wasser sehr gut abbekommen. Auch mit einem kratzigen Schwamm haben wir schon viele Spielrückstände der Kinder gut beseitigt.
  • Es ist sehr einfach das Holzhaus mit Anbauten zu versehen, denn es wird einfach nur angeschraubt.

Brandschutz

Sie glauben es vielleicht nicht und dennoch ist es so: Ein Naturstammhaus ist schwer entflammbar und brennt nicht so leicht wie ein Massivhaus!

Obwohl Holz grundsätzlich ein brennbares Material ist, erreichen Nadelholzstämme im Vergleich deutlich bessere Brandschutzwerte, als Beton- und Ziegeldecken, sowie Ständerbauweisen klassischer Fertighäuser.
Volle Sicherheit ohne Kompromiss bietet der Naturstamm, wenn es um den Brandschutz geht: Holz brennt nur dann gut, wenn es dünn und von Luft umspült ist. Ein ganzer Stamm brennt äußerst schlecht, verkohlt nur langsam an seiner Oberfläche. Die Folge sind sensationelle, von unabhängigen Instituten zertifizierte Brand sicherheitswerte: Nach bis zu 60 Minuten Beflammung mit 900 bis 1000°C ist immer noch die volle statische Tragfähigkeit und Dichtheit gegeben.

Im dargestellten Brandfall wäre eine herkömmliche Holzständerwand (wie sie beispielsweise in klassischen Fertigteilhäusern verwendet werden) längst verbrannt. Betonwände und Decken bergen das Risiko des Abplatzens nach wenigen Minuten. Dadurch werden Stahlbewehrungen freigelegt, es kommt zum gefürchteten Ausglühen, statischer Schwächung und enormer Hitzeübertragung an der unbeflammten Kaltseite. Naturstammholz steht dem gegenüber immer noch unbeeindruckt da und erwärmt sich nur um 1,8°C.Die Versicherungsprämien sind nicht höher als in einem Steinhaus!

Darüber hinaus werden bei einem Brand in einem Naturstammhaus keine giftigen Gase frei!

Bauzeit

Die Holzstämme der Holzhäuser werden schon bei der Fertigung getrocknet. Damit entfällt die übliche Trocknungsphase von Betonhäusern und die Bauzeit verkürzt sich drastisch. Somit ist man schneller im Eigenheim, spart Geld bei Ausbau und auch an den Handwerkern. Viele Dinge kann man mit kurzer Anlernzeit auch im Alleingang erledigen, d.h. der Innenausbau gestaltet sich einfacher.

 

Quellen: http://blockhaus-bauen.info/ , http://www.blockhausverband.de/, http://www.baulinks.de/webplugin/2002/0418.php4, http://www.poggenburg.de/aachener_stiftung.pdf